BRAD ANDERSON
Regie & Drehbuch
BRAD ANDERSON, Jahrgang 1964, zählt zu den interessantesten Filmemachern seiner Generation. Zuletzt hatte er mit seinem intensiven Thriller THE MACHINIST („Der Maschinist“, 2004) mit Christian Bale auf sich aufmerksam gemacht, der 2005 ebenfalls im Panorama der Berlinale zu sehen war, nachdem er zuvor auf dem Sundance Film Festival Weltpremiere gefeiert hatte. 2006 wurde er auf dem European Fantastic Film Festival ausgezeichnet.
Bereits Andersons erster Spielfilm, THE DARIEN GAP (1996), lief im Wettbewerb des Sundance Film Festivals. Dem Film war es zu verdanken, dass Anderson von dem führenden Branchenblatt Variety in die Liste der zehn gefragtesten neuen Independent-Regisseure, die es zu beobachten gilt, aufgenommen wurde. 1998 wurde seine nächste Regiearbeit, NEXT STOP WONDERLAND mit Hope Davis und Philip Seymour Hoffman, in Sundance von Miramax für die Kinoauswertung in den USA gekauft. Der Film gewann den Großen Preis sowie den Zuschauerpreis beim Filmfestival in Deauville und erhielt einen Excellence in Filmmaking Award vom National Board of Review.
2001 starteten gleich zwei seiner Filme in den USA: die romantische Komödie HAPPY ACCIDENTS (2000) mit Marisa Tomei und Vincent D’Onofrio sowie der Psychothriller SESSION 9 („Session 9“, 2001) mit David Caruso, Josh Lucas und Peter Mullan.
Aktuell arbeitet Anderson an weiteren Filmstoffen, darunter der geheimnisvolle Thriller LUCID und das Musical NON STOP TO BRAZIL.
Zu Andersons Fernseharbeiten zählen Episoden von „Homicide“, „The Wire“, „The Shield“ und „Surface“ sowie der Einstünder „Sounds Like“, den er für die Showtime-Reihe „Masters of Horror“ schrieb und inszenierte.
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